auf Ihn hören viele: Doch der legendäre Finanzguru Warren Buffett macht seinen Anlegern keine Hoffnung. Hatte er nicht im September letzten Jahres, als der Vulkanausbruch an den Finanzmärkten sich bereits ankündigte, wieder Bankaktien gekauft? Von solchem Optimismus ist jetzt nichts mehr zu hören.
„Die Wirtschaft ist von einer Klippe gestürzt“, sagte Buffett in einem Fernsehinterview und ist sogar noch pessimistischer als die EU-Finanzminister, die gerade das Jahr 2010 komplett abgeschrieben haben. Der Starfinanzier rechnet nun damit, dass die Volkswirtschaft der USA erst in 5 Jahren wieder auf den Beinen ist.
Auch Buffett ruft aufgrund des nun dramatischen Szenarios nach dem Staat. An die Adresse der amerikanischen Politiker sagte er, sie sollten „Grabenkämpfe beenden und in einer nationalen Anstrengung die Wirtschaft wieder ankurbeln.“
Seine glückliche Hand bei den eigenen Investitionen hat ihn offenbar verlassen Der Wert der Beteiligungen pro Aktie seiner Holding Berkshire Hathaway fiel im vergangenen Jahr um 9,6%. Es war erst der 2. Rückgang in mehr als 40 Jahren. Der Jahresgewinn von Berkshire Hathaway fiel von 13,2 Mrd. Dollar in 2007 auf jetzt knapp 5 Mrd. Dollar. Leider hat Buffett nicht verraten, was er mit dem immer noch erklecklichen Gewinn macht. Denn irgendwo müsste der alte Fuchs doch wieder Chancen wittern, meinen Sie nicht?
Allen, die sich näher mit dem Leben, Denken und vor allem der Anlagestrategie Warren Buffetts beschäftigen wollen, möchte ich das Buch „Das Leben ist wie ein Schneeball“ ans Herz legen. Es handelt sich um die Lebensgeschichte Warren Buffetts. Dabei verbrachte er unzählige Stunden mit der Autorin Alice Schroeder bei der Beantwortung von Fragen zu seiner Frau, seinen Kindern, zu seinen Geschäftspartnern und Freunden, gewährte tiefe Einblicke in seine Arbeit, seine Denkweise, seine Kämpfe und Triumphe, legte aber auch seine Torheiten offen. Alice Schroeder gelingt es, eine der faszinierendsten Erfolgsgeschichten unserer Zeit auf über 1.200 Seiten zu verewigen. „Das Leben ist wie ein Schneeball“ erhalten Sie ab sofort im verlagseigenen Buchshop.
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auf Ihn hören viele: Doch der legendäre Finanzguru Warren Buffett macht seinen Anlegern keine Hoffnung. Hatte er nicht im September letzten Jahres, als der Vulkanausbruch an den Finanzmärkten sich bereits ankündigte, wieder Bankaktien gekauft? Von solchem Optimismus ist jetzt nichts mehr zu hören.
„Die Wirtschaft ist von einer Klippe gestürzt“, sagte Buffett in einem Fernsehinterview und ist sogar noch pessimistischer als die EU-Finanzminister, die gerade das Jahr 2010 komplett abgeschrieben haben. Der Starfinanzier rechnet nun damit, dass die Volkswirtschaft der USA erst in 5 Jahren wieder auf den Beinen ist.
Auch Buffett ruft aufgrund des nun dramatischen Szenarios nach dem Staat. An die Adresse der amerikanischen Politiker sagte er, sie sollten „Grabenkämpfe beenden und in einer nationalen Anstrengung die Wirtschaft wieder ankurbeln.“
Seine glückliche Hand bei den eigenen Investitionen hat ihn offenbar verlassen Der Wert der Beteiligungen pro Aktie seiner Holding Berkshire Hathaway fiel im vergangenen Jahr um 9,6%. Es war erst der 2. Rückgang in mehr als 40 Jahren. Der Jahresgewinn von Berkshire Hathaway fiel von 13,2 Mrd. Dollar in 2007 auf jetzt knapp 5 Mrd. Dollar. Leider hat Buffett nicht verraten, was er mit dem immer noch erklecklichen Gewinn macht. Denn irgendwo müsste der alte Fuchs doch wieder Chancen wittern, meinen Sie nicht?
Allen, die sich näher mit dem Leben, Denken und vor allem der Anlagestrategie Warren Buffetts beschäftigen wollen, möchte ich das Buch „Das Leben ist wie ein Schneeball“ ans Herz legen. Es handelt sich um die Lebensgeschichte Warren Buffetts. Dabei verbrachte er unzählige Stunden mit der Autorin Alice Schroeder bei der Beantwortung von Fragen zu seiner Frau, seinen Kindern, zu seinen Geschäftspartnern und Freunden, gewährte tiefe Einblicke in seine Arbeit, seine Denkweise, seine Kämpfe und Triumphe, legte aber auch seine Torheiten offen. Alice Schroeder gelingt es, eine der faszinierendsten Erfolgsgeschichten unserer Zeit auf über 1.200 Seiten zu verewigen. „Das Leben ist wie ein Schneeball“ erhalten Sie ab sofort im verlagseigenen Buchshop.
welony
cd bedrucken
mit Angst und Schrecken blicken zahlreiche Investoren in den letzten Tagen allabendlich in Richtung USA. Die Hoffnung, dass das Ende der US-Subprime-Krise längst erreicht ist, hat sich offensichtlich nicht bewahrheitet. Fast täglich gibt es neue Hiobsbotschaften. So gab die US-Bank Wachovia bekannt, auch im laufenden Quartal mit weiteren Belastungen aus der Kreditmarktkrise zu rechnen und kündigte einen Anstieg der Risikovorsorge für Kreditausfälle auf das Rekordniveau von 500 bis 600 Mio. US-Dollar an. Doch das war noch nicht alles – die Bank hat im Oktober erneut 1,1 Mrd. Dollar in Folge der Neubewertung von Kreditpositionen abschreiben müssen.
Bislang konnten sich die deutschen Finanzwerte – nicht zuletzt wegen der überraschend positiven Quartalsberichte – dem allgemeinen deutlichen Abwärtstrend der Branche halbwegs entziehen, doch inzwischen gibt es eine weitere Entwicklung im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“, die schon bald auf die anderen Märkte weltweit schwappen könnte. Jetzt sind auch die bisher sehr robusten Technologiewerte betroffen.
Am Freitag gab es an der Nasdaq weitere Kursabstürze. Verantwortlich für den jüngsten Vertrauensverlust ist der negative Ausblick von Cisco, der bereits zur Wochenmitte in der letzten Woche bekannt gegeben wurde. Eine solche Nachricht schickt selbst Titel wie Microsoft, IBM und Intel auf Talfahrt.
Am Freitag wurde dann noch einer „draufgesetzt“: Qualcomm gaben – nach Veröffentlichung der Zahlen - deutlich nach. Dabei fiel das Geschäftsergebnis im vierten Quartal gar nicht schlecht aus: Der Gewinn konnte fast verdoppelt und die Erwartungen damit übertroffen werden. Mit den Zielvorgaben für das kommende Geschäftsjahr blieb der Konzern allerdings unter den Analystenprognosen und wurde dafür abgestraft.
Das Klima an den US-Märkten wird rauer. Bleibt nur zu hoffen, dass die anderen Märkte davon nicht ganz so viel abbekommen. Auf jedem Fall scheint einmal mehr Stockpicking die beste Methode zu sein, um sein Depot auch durch stürmische Zeiten erfolgreich zu führen.
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Wochenausblick: Zahlenflut lässt langsam nach
Die Quartalszahlenflut, die in den letzten Tagen immer wieder für Furore sorgte, lässt jetzt deutlich nach. Doch weiterhin sollten sowohl der Ölpreis als auch der Eurokurs beobachtet werden – hier sind weitere Höchststände zu erwarten. Aber jetzt der Reihe nach:
Zum Wochenauftakt gibt es zwei „größere“ Werte, die hierzulande für Gesprächsstoff sorgen dürften. Sowohl Aareal Bank als auch Rheinmetall gewähren einen Einblick in die Bücher. Am Dienstag wird es schon wieder etwas hektischer werden. Dann stehen die Vierteljahresdaten der Fraport, der K+S AG, der Medion, der BilfingerBerger und der HVB auf der Agenda.
Zur Wochenmitte gibt es dann eine kleine Zahlenflut. Aus der ersten Reihe legen dann RWE und Infineon ihre Quartalsberichte vor. Die Ergebnisse von AWD, GfK, Solarworld, Stada und Salzgitter werden aber mit ähnlich großem Interesse erwartet.
Am Donnerstag wird es dann wieder ruhiger werden: Mit Nordex, Masterflex, Dürr, Wacker Construction und Sixt sind es Werte aus der zweiten Reihe, die Unternehmensnachrichten veröffentlichen. In den USA sorgt Starbucks mit dem Quartalsbericht für Aufmerksamkeit. Am Freitag können sich die Anleger dann auf das Wochenende vorbereiten. Es legt lediglich die Dexia AG ihre Vierteljahreszahlen vor.
Konjunkturdaten gibt es in dieser Woche natürlich auch. Am Dienstag gibt das Statistische Bundesamt Zahlen zum BIP im dritten Quartal bekannt. Auch die zu veröffentlichenden ZEW-Konjunkturerwartungen dürften sich sicherlich auf das Geschehen an den Märkten auswirken. Am Mittwoch werden viele Volkswirte in Richtung USA blicken: Hier werden die Erzeugerpreise und die Einzelhandelsumsätze des letzten Monats veröffentlicht.
Am Donnerstag gibt es erneut gerade aus den USA zahlreiche Impulse für die Aktienmärkte. Mit dem NY Empire State Index, Daten zum Realeinkommen und den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sowie dem Philly Fed Index werden gleich vier marktbewegende Datenmaterialien publiziert.
Zum Wochenschluss werden in Deutschland Daten zum ifo Wirtschaftsklima veröffentlicht. Spannender wird da schon der Blick am Nachmittag in Richtung USA. Mit den Zahlen zu den Kapitalmarktzuflüssen, der Industrieproduktion und der Kapazitätsauslastung kommt es hier schon zu einer kleinen Nachrichtenflut.
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Stühlerücken bei der Norddeutschen Affinerie
Von einem ruhigen Wochenende können die Verantwortlichen der Norddeutschen Affinierie (NA) nicht gerade sprechen. Bei den Konzernstrategen dürften die Telefone nicht stillgestanden haben. Nein, die Unternehmensführung hat sich keine Apple iPhones gekauft und wollte es schnell ausprobieren wie 10.000 andere Kunden der Telekom. Vielmehr gibt es ein größeres Problem: Am Freitag ist der Vorstandsvorsitzende Werner Marnette nach einer Aufsichtsratssitzung zurückgetreten. Gründe wurden nicht genannt.
Allerdings – so darf spekuliert werden – hängt der Rücktritt sicherlich mit der Übernahmeschlacht um die belgische Cumerio zusammen, an der die NA inzwischen rund 30% hält. Doch diese Übernahme wird immer wieder erschwert. So ist noch der österreichische Investor Mirko Kovats im Spiel, der 25% an Cumerio hält und auch der größte Einzelaktionär der NA mit 15 Prozent ist. Kovats hatte sich zuletzt mit einem NA-Aufsichtsrat getroffen und danach eine Aufstockung seiner Beteiligung an der Affinerie nicht ausgeschlossen. Die NA gab am Freitag auch eine Kapitalerhöhung für die Cumerio-Übernahme mit einem Erlös von knapp 100 Mio. Euro bekannt.
Marnette trat im „verflixten“ 13. Jahr von der Spitze der Norddeutschen Affinerie zurück. Der impulsive Manager war in der Vergangenheit immer wieder für Überraschungen und deutliche Worte bekannt. Er sparte zuletzt auch nicht an Kritik auf Grund der hohen Energiepreise in Deutschland. In diesem Zusammenhang sprach er von „vier Besatzungszonen“, in die die Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW Deutschland aufgeteilt hätten.
Die Trennung von Marnette erfolge in „beiderseitigem Einvernehmen“, teilte der NA-Aufsichtsrat mit. Für eine Übergangszeit wird Finanzchef Bernd Drouven die Vorstandsarbeit koordinieren, hieß es. In absehbarer Zeit werde ein Nachfolger berufen. Das Thema dürfte uns somit noch ein wenig weiter beschäftigen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.
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